ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 02:35 Uhr

Warnstreiks im öffentlichen Dienst

Fluggäste in Berlin müssen sich am Mittwochmorgen auf Verspätungen einstellen. Grund ist ein Warnstreik des Bodenpersonals. An den Flughäfen Tegel und Schönefeld hat die Gewerkschaft Verdi zwischen fünf und elf Uhr rund 2000 Mitarbeiter zu Arbeitsniederlegungen aufgerufen.
Fluggäste in Berlin müssen sich am Mittwochmorgen auf Verspätungen einstellen. Grund ist ein Warnstreik des Bodenpersonals. An den Flughäfen Tegel und Schönefeld hat die Gewerkschaft Verdi zwischen fünf und elf Uhr rund 2000 Mitarbeiter zu Arbeitsniederlegungen aufgerufen. FOTO: dpa
Berlin. Im Tarifkonflikt beim öffentlichen Dienst der Länder haben die Gewerkschaften neue Warnstreiks angekündigt. Arbeitsniederlegungen soll es in den kommenden Tagen unter anderem in Berlin, Niedersachsen, Schleswig-Holstein sowie Baden-Württemberg und Bayern geben, wie die Gewerkschaften Verdi und GEW am Dienstag mitteilten. dpa/roe

Seit der vergangenen Woche gibt es in mehreren Ländern Warnstreiks.

Die Gewerkschaften fordern für die Landesbeschäftigten insgesamt sechs Prozent mehr Lohn. Die Länder lehnen das als zu hoch ab. Die dritte und vorerst letzte Verhandlungsrunde soll am 16. Februar wieder in Potsdam beginnen.

In Berlin sollen etwa am Dienstag und Mittwoch kommender Woche unter anderem Schulhorte und Kitas geschlossen bleiben. Am Dienstag sollen darüber hinaus Beschäftigte der Senats- und Bezirksverwaltungen sowie der Hochschulen in den Ausstand treten.

Mit einem Warnstreik hat Verdi am Dienstagmorgen den öffentlichen Nahverkehr in Frankfurt (Oder) weitgehend lahmgelegt. Lediglich einige Schulbusse seien in Absprache mit Stadtwerken gefahren, sagte Verdi-Verhandlungsführer Marco Pavlik. Er schätze, dass rund 20 000 Menschen von der Aktion betroffen waren. Die Gewerkschaft kündigte zugleich zwei weitere Warnstreiks an.