„Voraussichtlich werden an anderen Tagen Streikversammlungen in Potsdam, Cottbus, Prenzlau, Neuruppin, Oranienburg und Berlin folgen“, berichtete ein Verdi-Sprecher. Am Montag sei in der Hauptstadt noch nicht mit Warnstreiks zu rechnen, jedoch könne es im Laufe der Woche dazu kommen.

„Berliner und Brandenburger müssen sich auf Einschränkungen in den Verwaltungen, bei kommunalen Kitas und anderen Bereichen einstellen“, erläuterte der Sprecher. In Berlin werde es außerdem Warnstreiks bei den Bäderbetrieben sowie den Kliniken Vivantes und der Charité geben. „An den Krankenhäusern ist die Stimmung besonders schlecht.“

Die Gewerkschaften hatten am Dienstag ein Angebot für die rund zwei Millionen Beschäftigten von Bund und Kommunen in Potsdam abgelehnt. Die Arbeitgeber boten drei Prozent mehr Lohn für zwei Jahre. Die Gewerkschaften hatten sechs Prozent mehr für ein Jahr verlangt. Die Verhandlungen sollen 28. und 29. April weitergehen.

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