Bis zum Herbst kann der 880 Meter hohe, zwischen Mühlleithen und Hammerbrücke gelegene Felsen täglich von 10 bis 16.30 Uhr bestiegen werden.
Tausende von Wanderern und Feriengästen der Region nutzen alljährlich die Gelegenheit, um dem so genannten Härtling aus zertrümmertem Schiefergestein, der vor Jahrmillionen mit Quarz und Topas zu einem widerstandsfähigen Felsen "zusammengeschweißt" wurde, einen Besuch abzustatten. Vor allem die in dem geologischen Naturdenkmal enthaltenen weingelben Topase locken die Menschen an. Der Schneckenstein wurde erst 1728 durch einen Auerbacher Tuchmacher entdeckt, der dies jedoch geheim hielt. Als seine Geschäfte mit Steinen in Böhmen bekannter wurden als sein Tuchhandel, gestand er seinen Fund dem sächsischen Fürsten. Der erwarb das Gelände samt Felsen von einem verarmten Adligen und ließ ab 1734 den Topas abbauen. (ddp/bra)