Wie die Cottbuser CDU, FDP, Linke.PDS, Frauenliste und Aktive Unabhängige Bürger (AUB) erklärten, werden sie den seit der Abwahl von Karin Rätzel (parteilos) amtierenden Oberbürgermeister unterstützen. Sie riefen auch SPD und Bündnisgrüne auf, sich dem Wählerbündnis anzuschließen. Szymanski hatte sich zuvor selbst als überparteilicher Kandidat angeboten.
Bis zu Szymanskis überraschender Absichtserklärung hatte die Landtagsabgeordnete Martina Münch als designierte OB-Kandidatin der SPD gegolten. Nun räumt sie den Platz für einen Bewerber, den auch sie nach eigenen Aussagen als den Besseren einschätzt.
Szymanski erklärte seine Entscheidung für die Kandidatur gestern im RUNDSCHAU-Interview mit dem Wunsch, seine Heimatstadt Cottbus in die erste Liga Brandenburgs zu führen. „Cottbus wird zu wenig in der Landesbewertung als zweitgrößte Stadt wahrgenommen“ , sagte Szymanski. „Wir haben wirtschaftliche, wissenschaftliche, kulturelle und touristische Potenziale, die wir einfach besser verwerten müssen.“
Gewählt wird in Cottbus am 22. Oktober. (Eig. Ber./thr)