Das waren mehr als zwölf Prozent weniger als 2002, als sich noch 56,5 Prozent beteiligt hatten.
In Baden-Württemberg gingen den Angaben zufolge 53,4 Prozent zur Wahl; mehr als neun Prozent weniger als vor fünf Jahren, als noch 62,6 Prozent wählten. In Rheinland-Pfalz beteiligten sich immerhin 58,2 Prozent am Urnengang. 2001 waren es noch 62,1 Prozent gewesen. Everhard Holtmann, Politologe an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, sieht in der geringen Wahlbeteiligung vor allem ein "Alarmsignal für die Demokratie". Eine Ursache dafür sei offenbar die Politikverdrossenheit. (AFP/dpa/ab)