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Wagenknecht: Rot-Rot-Grün im Bund nur mit starker Linken

Sahra Wagenknecht sieht den sozialen Frieden bedroht und die Wut auf die Politik wachsen.
Sahra Wagenknecht sieht den sozialen Frieden bedroht und die Wut auf die Politik wachsen. FOTO: dpa
Spremberg. Sahra Wagenknecht, Fraktionschefin der Linken im Bundestag und Spitzenkandidatin für die Bundestagswahl im September, sieht die Möglichkeit einer rot-rot-grünen Koalition im Bund nur bei einem starken Abschneiden ihrer Partei bei den Bundestagswahlen. Das sagte sie auf einer Veranstaltung der Linken in Spremberg. Simone Wendler

Dort kritisierte sie aber auch heftig die Haltung von SPD und Grünen zu Auslandseinsätzen der Bundeswehr: "Von den Grünen und der SPD müssen wir uns nicht über verantwortliche Außenpolitik belehren lassen." Sie kündigte an, dass Renten, Niedrig löhne und Steuern wichtige Themen ihrer Partei im Wahlkampf werden.

Wagenknecht sieht außerdem den sozialen Frieden in Deutschland bedroht und daraus eine Wut vieler Menschen auf die Politik wachsen. Auch der Hass und die Verachtung, die sich in sozialen Medien austobten, seien ein Spiegel der Gesellschaft.

Sie bedauerte, dass von der Wut vieler Menschen bisher rechte Parteien profitieren. Was die AfD treibe, sei "saugefährlich", erklärte sie.