32,4 Prozent aller jungen und ungeschützten Laub- und rund elf Prozent aller Nadelbäume seien verbissen. 2002 seien es nur vier Prozent der Laub- und gut 21 Prozent aller Nadelbäume gewesen. Abhilfe böten nur höhere Abschusszahlen und Schutzmaßnahmen wie Zäune.
"Seit 1998 ist ein stetiger Anstieg der Wildschäden im Wald festzustellen", antwortete Woidke auf eine Parlamentarische Anfrage. Jetzt sei zu erwarten, dass auf 60 Prozent der Buchenflächen, auf 70 Prozent der Kiefernflächen und auf allen Eichenflächen die Verjüngung des Waldes ohne Schutzmaßnahmen nicht erreicht werden könne. Ein Schlüssel zum Schutz der Jungbäume liege bei der Jagd.
Die Grünen forderten Woidke auf, weitere Maßnahmen zur Verminderung der Wildschäden zu ergreifen. Die Bundestagsabgeordnete Cornelia Behm erklärte: "Die Landesjagdgesetzes-Novelle von 2003 reicht offenbar nicht aus, um waldverträgliche Wilddichten zu erreichen." (dpa/ta)