Während des Mutterschutzes erlaube das Finanzministerium keine befristeten Ersatzeinstellungen für Beschäftigte des Freistaates; "obwohl die Krankenkassen für diese Zeit einen Erstattungsbeitrag zahlen". Rund 6,7 Millionen Euro habe die Regierung in diesem Jahr so an Personalkosten bereits eingespart. Das geht aus einer Kleinen Anfrage der SPD hervor. "Die Arbeit bleibt liegen oder muss von anderen mit geleistet werden", sagte Stange. An den Schulen bedeute das Unterrichtsausfall und Mehrarbeit für Lehrer. Nach Angaben der Regierung war eine Ersatzeinstellung für Beschäftigte im Mutterschutz bisher rechtlich nicht möglich. Dies soll im neuen Doppelhaushalt geändert werden.