Handlungsbedarf sehen die Forscher beim Thema Integration. "Die soziale Herkunft wirkt sich stark auf die Bildungsergebnisse der Kinder aus", heißt es in der am Donnerstag publizierten Studie. Wenige Ausländer machten in Brandenburg Abitur. Die Autoren bemängeln aber auch, dass insgesamt zu wenige Studierende einen technischen oder naturwissenschaftlichen Abschluss machten. Das Bildungssystem in Brandenburg weist aus Sicht der Forscher zugleich auch Stärken auf. "Das Angebot an Ganztagsplätzen in Kindergärten und Schulen ist hoch", lobt die Studie. Auch seien nur wenige Beschäftigte an Kitas zwischen Elbe und Oder ungelernte Kräfte.

Für die Integration der Flüchtlingskinder muss Brandenburg der Studie zufolge 2017 mit zusätzlichen Bildungsausgaben von rund 105 Millionen Euro rechnen. Gebraucht würden vor allem zusätzliche Lehrer und Kapazitäten in der Ausbildungsvorbereitung. Problematisch seien die vergleichsweise schlechten Ergebnisse bei der Integration.

Den Spitzenplatz im Bildungsmonitor belegt Sachsen.