Ein wegen einer Inzestbeziehung zu seiner Schwester verurteilter Mann aus Leipzig, der mit seiner Verfassungsbeschwerde das Verfahren in Gang gebracht hat, bleibt weiter auf freiem Fuß.
Die Karlsruher Richter haben seinen Eilantrag, mit dem er die drohende Haft vorerst stoppen wollte, zwar gestern aus formalen Gründen abgelehnt - allerdings nur, weil die Vollstreckung von der Leipziger Justiz ohnehin ausgesetzt worden sei und deshalb kein Rechtsschutzbedürfnis mehr bestehe. Der Mann, der mit seiner jüngeren Schwester vier gemeinsame Kinder hat, war vom Amtsgericht Leipzig zu zweieinhalb Jahren Gefängnis verurteilt worden. (dpa/ta)