Das zeigt: Vorbeugen hilft. Dass sich Entwicklungshilfeorganisationen weltweit um Aufklärungsprogramme, Verhütungsmittel und die Versorgung der Menschen mit kostengünstigen Medikamenten kümmern, zahlt sich am Ende aus.

Und auch der von den Vereinten Nationen getragene Globale Fonds zur Bekämpfung von Aids, Malaria und Tuberkulose hat dazu sein Scherflein beigetragen. Doch noch ist die Pandemie nicht unter Kontrolle: 2,7 Millionen Neuinfektionen sind genau 2,7 Millionen zu viel. Deswegen darf im Kampf gegen Aids nicht nachgelassen werden. Und das gilt auch für Deutschland, das seine Zuschüsse für den Globalen Fonds über Monate hinweg eingefroren hatte. Es ist gut, wenn Entwicklungshilfeminister Dirk Niebel (FDP) nun ankündigt, die rund 200 Millionen Euro pro Jahr wieder freigeben zu wollen. Denn der Kampf gegen Aids muss weitergehen – schließlich ist ein vollständiger Sieg der Menschheit über die Pandemie trotz aller Erfolge noch lange nicht in Sicht.