In den Statements wird der Schutz der Menschenwürde vorangestellt, die es gebietet, Menschen in existenzieller Not zu helfen. Männer, Frauen und Kinder, die aus ihrer Heimat fliehen müssen, weil sie politisch verfolgt werden, weil ihr Leben durch Krieg und Terror bedroht ist - sie sollen hier eine menschenwürdige Aufnahme finden. Ein rechtsstaatliches Asylverfahren entscheidet letztlich, wer bleiben darf und wer nicht. Wem Integration zuteilwerden soll und wer die Heimreise in ein als sicher eingestuftes Herkunftsland antreten muss. Auch verbindet den Großteil der Parteien, dass die Flüchtlingskrise nur von Europa als Ganzem gelöst werden kann.Das sehen die AfD-Vertreter anders. So fordern sie die Bundeskanzlerin auf, die Aufnahme von Asylbewerbern und anderer Schutzsuchender vorläufig zu stoppen. Lesen Sie, welche Positionen die elf Parteien vertreten.

Dietmar Woidke (SPD-Landesvorsitzender Brandenburg)

Martin Dulig (SPD-Landesvorsitzender Sachsen)

Rico Gebhardt (Vorsitzender der Linken in Sachsen)

Christian Görke (Landeschef der Linken Brandenburg)

Jürgen Kasek (Landeschef der Bündnis 90/ Grünen Sachsen)

Petra Budke (Landeschefin der Bündnis 90/ Grünen Brandenburg)

Péter Vida (Landeschef Freie Wähler Brandenburg)

Michael Kretschmer (CDU-Generalsekretär Sachsen)

Ingo Senftleben (Landesvorsitzender CDU Brandenburg)

Uwe Wurlitzer (Generalsekretär der AfD Sachsen)

Alexander Gauland (AfD-Landeschef Brandenburg)

Fragen und Antworten zum Thema Flüchtlinge: www.lr-online.de/fluechtlinge-lausitz