Ihr verteidigungspolitischer Sprecher, Rainer Arnold, hat sich dabei auf Speisen aus seiner baden-württembergischen Heimat spezialisiert. Ab und an gibt er davon auch Kostproben in Berlin. Neulich beglückte Arnold seine Mitarbeiter mit selbst zubereiteten sauren Kutteln. Das sind Innereien von Schafen oder Rindern und deshalb auch nicht für jedermann eine kulinarische Offenbarung.

Als Arnold noch ein paar Journalisten zu Kutteln einlud, meinten die: "Wir kommen gerne, aber wir haben beim Recherchieren nie Hunger."

Dagegen dürfte ein Gänsebraten eher den Geschmack großer Teile der Bevölkerung treffen. Womit die Grünen allerdings ihre Probleme haben. In einer Anfrage an die Regierung wollen sie jetzt wissen, wie viele Enten und Gänse bundesweit in den vergangenen fünf Jahren gemästet und geschlachtet wurden. Außerdem interessiert die Abgeordneten, ob bei Intensiv-Haltungen "ein Weideauslauf" und eine "permanente Badegelegenheit" für das Federvieh vorhanden sind. Fehlte nur noch eine Auskunft darüber, wie warm das Badewasser ist und wie es keimfrei gehalten wird. Na dann, guten Appetit!