Und heißt rein zufällig genau wie der Brandenburger Bildungsminister.

Genau wie der Bildungsminister? Ja, denn der in Potsdam allenthalben verwandte Spitzname Baaskes lautet nun einmal Hugo. Er trug ihn schon vor der politischen Karriere, als er die aus dem Fläming stammende Band "Keimzeit" managte. Wenn der Minister bei Wohltätigkeitsaktionen wieder einmal als DJ seine Platten auflegt, ist er ebenfalls als "Hugo" bekannt. Und selbst im Potsdamer Politikbetrieb wird der Minister zuweilen mit seinem Spitznamen angeredet - so oft, dass auf der mit einem Beamer auf eine Leinwand projizierten Rednerliste eines SPD-Parteitags schon einmal "Hugo Baaske" als nächster Debattenteilnehmer auftaucht. Und es im Saal nicht einmal bemerkt wird, dass der Mann in Wirklichkeit doch Günter heißt.

Eine andere Tradition rund um den Bildungsminister ist dagegen im neuen Landtag zum Erliegen gekommen. Während es früher Sitte war, dass die Abgeordneten der SPD-Fraktion auf den meist mit einem "Guten Morgen!" begonnenen ersten Redebeitrag des ehemaligen Lehrers aus dem Fläming mit einem "Guten Morgen!" antworteten, führen der neue Plenarsaal und die Ernsthaftigkeit des politischen Geschäfts im Stadtschloss wohl dazu, dass man heute nur noch ein vereinzeltes, leises "Guten Morgen!" hört. Aber im Plenarsaal des Landtags ist ja ohnehin jeder Morgen frisch und schön. . .