"Rettungsschwimmen ist Leistungssport", betont der Vorsitzende der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) Luckenwalde, Daniel Kuhrmann. "Die alljährlichen Meisterschaften dienen unseren Mitgliedern zur Überprüfung ihrer Leistung, bevor die Saison an den Küsten und Badeseen losgeht." Als älteste Teilnehmerin traut sich Else Lemmes (89) aus dem nordrhein-westfälischen Gelsenkirchen auf die dreimal 50 Meter Wettkampfbahnen. Dabei müssen die Teilnehmer einzeln und als Staffel Hindernisse durchschwimmen oder Puppen regelgerecht bergen. "Dabei geht es um Schnelligkeit und Genauigkeit", erläutert Kuhrmann. Die Mehrzahl der Mitglieder in der DLRG seien Kinder und Jugendliche. Schon mit 25 gehören Rettungsschwimmer zu den Senioren und konzentrieren sich auf eine Tätigkeit als Trainer oder Ausbildungsleiter, ergänzt Kuhrmann.