Geschäftsführer Heinz-Peter Frehn werde dort Agrarminister Jörg Vogelsänger (SPD) den neuen „High-Tech-Flieger“ vorstellen. Mit dem neuen Verfahren würden der Personalaufwand und die Zahl der Pflückdurchgänge halbiert.

Der Vollernter sollen schrittweise die „Gurkenflieger“ ersetzen. Das sind breite Ausleger, die von Traktoren langsam über die Gurkenfelder gezogen werden. Etwa zwölf Saisonkräfte liegen jeweils auf einem Ausleger und sammeln das grüne Gemüse mit der Hand ein und legen es auf ein Laufband, das die Gurken auf einen nebenher fahrenden Hänger befördert.

Zum Höhepunkt der Ernte sind im Spreewald mehr als 3000 Helfer im Einsatz, darunter viele aus Polen und Rumänien. Jährlich werden rund 40 000 Tonnen Gurken von den 700 Hektar großen Feldern geholt. Sie kommen als Frischware oder in Gläsern und Konserven auf den Markt.