Ziel der Aktion sei ein sofortiger Stopp der staatlich verordneten Fusionen von Mini-Gemeinden und von Zwangseingemeindungen wie im Falle von Kiekebusch, Gallinchen und Groß Gaglow, die Cottbus angegliedert werden sollen. Knoblich sicherte zu, dass sich der Landtag in der entscheidenden Sitzung mit dem Anliegen befassen werde.
Die Gesetze sollen morgen in zweiter Lesung debattiert und beschlossen werden. Für den Fall einer Ablehnung der Forderungen durch die Abgeordneten werde es ein Volksbegehren und falls erforderlich einen Volksentscheid geben, kündigte Krüger an. Bei einer Verabschiedung der Gemeindereform durch den Landtag kündigten schon jetzt Gemeinden Klagen vor dem Landesverfassungsgericht an.
Ihr ursprüngliches Ziel, die für Mittwoch geplante Verabschiedung der Reform von der Tagesordnung abzusetzen, hatte die Initiative jedoch nicht erreicht. (dpa/ta)