Hintergrund ist eine Eilverordnung des Bundes, die am Dienstag bundesweit in Kraft trat. Demnach müssen Enten und Gänse von diesem Sonntag an getestet sein, bevor sie in den Schlachthof gebracht werden. Das soll die Ausbreitung der Infektion eindämmen. Am Wochenende hatte sich auf einem Entenmastbetrieb im niedersächsischen Emsland ein Verdachtsfall bestätigt.

Reimer rechnet in der nächsten Woche nicht mit einer Flut von Proben. Das große Geschäft mit Gänsen und Enten sei vor Weihnachten gewesen. Von einem Schlachthoftransport müssen laut Bundeseilverordnung des Bundeslandwirtschaftsministeriums mindestens 60 Tiere auf das Virus untersucht werden.

Die Bundesverordnung gelte bis zum 31. März 2015. In Deutschland wurde der H5N8-Virus neben dem Betrieb im Emsland auch bei einem Putenmastbetrieb im vorpommerschen Heinrichswalde und einem Geflügelmastbetrieb im Landkreis Cloppenburg in Niedersachsen nachgewiesen.