D ie Welle der Brechdurchfall-Erkrankungen ebbt ab. Das Robert-Koch-Institut (RKI) berichtete am Sonntag, der Höhepunkt der gemeldeten Fälle sei bereits am Donnerstag erreicht worden. Nach Mahlzeiten in Schulen und Kitas waren mindestens 8365 Jugendliche und Kinder sowie einige Erwachsene erkrankt, teilte das RKI am Sonntag mit. Aus Brandenburg wurden 2415 Fälle gemeldet, aus Sachsen 2800. Insgesamt waren 342 Schulen und Kindergärten betroffen. Ob Viren oder giftbildende Bakterien die Ursache sind, ist noch nicht geklärt. Die Experten des RKI untersuchten Proben von Essenslieferanten und prüften die Lieferwege. Sie gehen derzeit davon aus, "dass der Ausbruch nur durch ein kontaminiertes Lebensmittel beziehungsweise eine Charge einer Lieferung ausgelöst wurde".