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Vier von fünf Arbeitnehmern

Ich lese, dass Schlafstörungen auf dem Vormarsch sind. Anlässlich ihres "Aktionstages für erholsamen Schlaf" am 21.

Juni hat die Deutsche Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin auf eine aktuelle Studie verwiesen: Seit 2010 haben Schlafstörungen bei Berufstätigen zwischen 35 und 65 Jahren um 66 Prozent zugenommen. Vier von fünf Arbeitnehmern sind nun betroffen.

Ich grüble. Habe ich Schlafstörungen? Im Moment nicht, denke ich. Ich lese weiter, dass der nimmermüde Manager, dem ein paar "Power Naps" genügen, als Vorbild ausgedient hat. Im Trend liegt hingegen Amazon-Gründer Jeff Bezos. Als junger Programmierer soll er sich ein Kissen neben den Computer gelegt haben. Nun wird er mit dem Spruch zitiert, es sei gut für seine Aktionäre, wenn er seinen Acht-Stunden-Schlaf bekomme - aber das ist doch ein . . . WITZ! Wie bitte? Niemand in meine Gedanken eindringen, doch . . . -WITZ!!! BLOCHWITZ!!!

Oh, der Chef: "Blochwitz, ich weiß, dass Sie sich Jeff Bezos zum Vorbild nehmen. Aber wenn Sie hier ständig im Büro einschlafen, sollten Sie besser was an Ihrem nächtlichen Verhalten ändern!"