Neben den Schulen in Doberlug (Elbe-Elster) und Spremberg (Spree-Neiße) haben auch die Einrichtungen in Drebkau (Spree-Neiße) und in Ortrand (Oberspreewald-Lausitz) zu wenig Schüleranmeldungen. Dies habe sich nach dem Auswerten der Schüler-Zweitwünsche ergeben, so Detlef Schwede vom Staatlichen Schulamt Cottbus.
Für die sechs „Wackelkandidaten“ in Cottbus-Sachsendorf und Cottbus-Sandow, in Lübbenau und Vetschau (Oberspreewald-Lausitz), in Peitz (Spree-Neiße) und in Ruhland (Oberspreewald-Lausitz) hingegen ist die Zitterpartie vorbei. Die Cottbuser Schulen und die in Lübbenau erreichten noch die vom Potsdamer Bildungsministerium geforderten 40 Anmeldungen, so Schwede. Peitz, Ruhland und Vetschau profitieren von einer Ausnahme-Regelung. Ihr zufolge dürfen die einzigen weiterführenden Schulen in einem Grundzentrum mit nur 30 Anmeldungen zwei 7. Klassen bilden.
Für die Oberschulen in Herzberg und Schlieben (Elbe-Elster), die zunächst ebenfalls zu wenig Schüler per Erstwunsch wählten, hatte das Schulamt bereits Entwarnung gegeben (die RUNDSCHAU berichtete). Auch sie dürfen einschulen.
Detlef Schwede betont: „Die Einrichtungen in Ortrand und Drebkau bleiben im Rennen.“ Für das nächste Schuljahr gehen die Schulträger dort von einem Anstieg der Anmeldezahlen aus. (Eig. Ber./dpr)