Der Wintereinbruch hat zu zahlreichen Unfällen und Behinderungen auf Sachsens Straßen geführt. Bei den meisten Vorfällen sei es bei Blechschäden geblieben, hieß es aus den Polizeidirektionen. Mehrere Lastwagen stellten sich quer. Allein im Südwesten des Freistaats zählte die Polizei bis Montagmittag mehr als 140 Unfälle. 16 Mal krachte es auf der A9 und der A4 im Raum Chemnitz, wie eine Polizeisprecherin sagte. Vor allem Unfälle auf der A72 zwischen Zwickau und Chemnitz sorgten für Staus.

Auch in den kommenden Tagen müssten Autofahrer morgens mit Glätte und überfrierender Nässe rechnen, warnte ein Sprecher des Deutschen Wetterdienstes. In der Nacht zum Montag war vielerorts eine dünne Schneeschicht gefallen. Überfrierende Nässe sorgte für glatte Straßen. Der Winterdienst war vielerorts unterwegs. Neben den Meteorologen mahnte auch die Polizei zur Vorsicht. Der Winterdienst könne nicht überall gleichzeitig sein, sagte ein Polizeisprecher in Görlitz. "Bei überfrorener Nässe hilft nur Fuß vom Gas", sagte er.

In Brandenburg hatte der Wintereinbruch nur zu wenigen witterungsbedingten Verkehrsunfällen geführt.

Eine 20-Jährige wurde allerdings bei einem Unfall bei Groß Schacksdorf (Spree-Neiße) verletzt. Sie kam mit ihrem Auto von der Fahrbahn ab, prallte gegen einen Baum. Insgesamt verzeichnet die Polizei von Freitag bis Montag landesweit 521 Verkehrsunfälle mit insgesamt 61 Verletzten.

In den kommenden Tagen soll es bei der winterlichen Witterung zwischen Elbe und Oder bleiben. Nennenswerte Schneefälle werden nicht erwartet. Autofahrer müssen sich auf Glätte einstellen. Nachts könnten die Temperatur auf fünf Grad unter null sinken. Das könnte erneut zu überfrierender Nässe führen.