Darüber hinaus sollen alle drei bisherigen Regierungspräsidien an den Standorten Dresden, Leipzig und Chemnitz dann als Landesdirektionen erhalten bleiben.
Diese Behörden bekämen aber weitgehend neue Aufgaben, sagte ein Ministeriumssprecher in Dresden.
So gäben die Behörden Teile ihrer jetzigen Zuständigkeiten wie zum Beispiel im Planungs- und Umweltrecht an die Landkreise ab, bekämen aber gleichzeitig die Aufgaben unter anderem von aufzulösenden Landes-Sonderverwaltungen zugeschrieben.
Ziel sei nach wie vor, die Verwaltung des Freistaates schlanker und bürgernäher zu machen, sagte der Sprecher. Entlassungen in den betroffenen Verwaltungen solle es aber nach den bisherigen Planungen in den nächsten drei Jahren nicht geben.
In der Vergangenheit war unter anderem über die Zukunft der drei Regierungspräsidien gestritten worden. Ursprünglich war an ihrer Stelle die Schaffung von lediglich zwei Landesdirektionen in Dresden und Chemnitz geplant. Die Behörde in Leipzig mit knapp 600 Mitarbeitern wäre dann aufgelöst worden. Von diesen Vorstellungen hat man sich jetzt offenbar getrennt. (ddp/ta)