Die Umweltorganisation hatte die wasserrechtliche Genehmigung einer im Bau befindlichen unterirdischen Dichtwand am Südrand des Tagebaus Welzow-Süd angegriffen.

"Die Kammer ist der Auffassung, dass die wasserrechtliche Erlaubnis mit den wasserrechtlichen Anforderungen in Einklang steht", heißt es in einer Mitteilung des Verwaltungsgerichtes zur Begründung des Urteils. Der BUND kämpft gegen den Verlauf der Wand, die das Seengebiet gegen den Tagebau schützen soll. Ein weiterer Kritikpunkt ist, dass der Dichtwand-Verlauf in Richtung Lieske eine Vorbereitung des geplanten Anschlussfeldes II sei. Für das Feld läuft derzeit noch das Braunkohleplanverfahren. Die Dichtwand endet drei Kilometer vor Lieske. Wird das neue Tagebaufeld genehmigt, soll die Wand an Lieske vorbei um mehrere Kilometer verlängert werden.