Die Aktionen stehen unter dem Motto „Versöhnung über den Gräbern“ , beteiligt sind Jugendliche aus Polen, Tschechien, Russland und Deutschland.
Die Workcamps, die derzeit in Zeithain, Pirna, Rossoschka (Russland) sowie am Futa-Pass (Italien) stattfinden, stoßen bei den Jugendlichen auf regen Zuspruch: „Unsere Workcamps sind wieder voll ausgebucht“ , sagte Carsten Riedel vom Landesverband des Volksbundes für Deutsche Kriegsgräberfürsorge. Diese Camps seien vor allem wichtig, um die Jugendlichen auch in Friedenszeiten für die Schrecken des Krieges zu sensibilisieren. Zudem könne mit der internationalen Zusammenarbeit das gegenseitige Verständnis gefördert werden.
Der Landesverband Sachsen veranstaltet das ganze Jahr über Seminare zu aktuellen politischen Themen und organisiert verschiedene Einsätze zur Erhaltung von Gedenkstätten in Sachsen. Jährlich treffen sich mehr als 10 000 junge Menschen in Workcamps im In- und Ausland, um an Kriegsgräber- und Gedenkstätten zu arbeiten. (dpa/ml)