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Versicherer reagieren auf Absturz mit Millionen-Rückstellungen

Paris/Düsseldorf. Für die Kosten der Germanwings-Katastrophe stellt ein Versicherungskonsortium nach Lufthansa-Angaben 300 Millionen US-Dollar zurück. Das Geld sei gedacht für Entschädigungszahlungen an die Hinterbliebenen, für den zerstörten Airbus A320 und für Betreuungsteams, sagte ein Sprecher des Konzerns, zu dem Germanwings gehört, am Dienstag in Frankfurt. dpa/roe

Indes ist die Behelfsstraße zum Absturzort des Germanwings-Airbus in den französischen Alpen fertiggestellt. Die Ermittler gelangten am Dienstag erstmals mit Geländewagen bis unmittelbar zum Unglücksort, wie ein Sprecher der Gendarmerie sagte. Damit könnten die Helfer schneller ans Ziel gelangen und künftig unabhängiger vom Wetter arbeiten.

Zugleich hat die Lufthansa die geplante Feier zu ihrem 60. Jubiläum abgesagt. Die für den 15. April vorgesehenen Feierlichkeiten fänden "aus Respekt vor den Opfern des Absturzes von Flug 4U9525" nicht statt, teilte der Germanwings-Mutterkonzern am Dienstag in Frankfurt mit. Stattdessen wird Lufthansa den Staatsakt aus dem Kölner Dom, bei dem Angehörige und Freunde am 17. April der Opfer gedenken werden, für ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter übertragen.