Wie die türkische Tageszeitung Hürriyet am Freitag unter Berufung auf Regierungskreise berichtete, verlegte die Luftwaffe 15 Kampfjets aus anderen Landesteilen ins südostanatolische Diyarbakir. Die Zahl der Panzer wurde um noch einmal 60 auf jetzt 250 erhöht.

Im türkischen Grenzgebiet schlagen immer wieder Granaten aus Syrien ein, die Türkei feuert jeweils mit Artillerie zurück. In der vergangenen Woche hatte das Parlament der Regierung in Ankara Militäreinsätze im Nachbarland erlaubt. Die Spannungen zwischen den Nachbarländern haben zugenommen, seitdem die Türkei am Mittwoch ein syrisches Passagierflugzeug zur Landung zwang.

Außenminister Guido Westerwelle (FDP), der an diesem Samstag einen Stopp in Istanbul machen wird, rief die syrische Führung und die türkische Regierung zur Besonnenheit auf.