April angekündigter Sternmarsch in Aue, zu dem der NPD-Kreisvorsitzende im Erzgebirge, Stefan Hartung, im Namen einer rechtsextremistischen Initiative aufgerufen habe.

"Fanden die Sternmärsche bislang unter der Ägide asylkritischer, aber nichtextremistischer Bürgerinitiativen statt, so tritt mit Stefan Hartung nun erstmals offen und für jedermann ersichtlich ein bekannter Rechtsextremist als Anmelder und Organisator einer solchen Großveranstaltung auf", heißt es in einer Analyse des Landesamtes für Verfassungsschutz.

Dies mache die "fortschreitende Erosion der Grenzen zwischen der rechtsextremistischen Szene und nichtextremistischen Initiativen im Rahmen der Asylthematik" deutlich, hieß es in dem Papier weiter.