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| 09:56 Uhr

Verfassungsschützer warnen vor Kommunisten in der Linken

Sahra Wagenknecht, Wortführerin der Kommunistischen Plattform, ist in ihrer Partei umstritten.
Sahra Wagenknecht, Wortführerin der Kommunistischen Plattform, ist in ihrer Partei umstritten. FOTO: Archiv/ddp
Der Verfassungsschutz warnt vor „offen extremistischen Strukturen“ in der Partei Die Linke. Die Partei, die im Bundestag und mehreren Landtagen sitzt, sei von kommunistischen Altkadern und Linksextremisten unterwandert, heißt es nach Informationen der „Bild“-Zeitung" im neuen Jahresbericht des Bundesamtes für Verfassungsschutz. dpa/nm

Als stärkste Einzelgruppe solcher Strömungen wird die „Kommunistische Plattform“ genannt. Der Verfassungsschutzbericht wird an diesem Donnerstag von Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble (CDU) in Berlin vorgestellt.

Dem Bericht zufolge zählt die „Kommunistische Plattform“ mit ihrer Wortführerin Sahra Wagenknecht rund 840 Mitglieder. Die Gruppe kämpfe offen für die „Überwindung des Kapitalismus“. Etwa 60 Mitglieder rechnet der Verfassungsschutz dem „Marxistischen Forum“ zu, einem „Zusammenschluss orthodox-kommunistisch orientierter Mitglieder und Sympathisanten“ mit Altkadern der SED. Als weitere linksextremistische Strömungen werden die „Sozialistische Linke“ (550 Mitglieder) und die pro-kubanische „Arbeitsgemeinschaft Cuba Si“ (420 Mitglieder) aufgeführt. Umfragen zufolge ist die Linke zurzeit die stärkste politische Kraft Ostdeutschlands. In Brandenburg wird über eine Regierungsbeteilligung der Linken nach der Landtagswahl 2009 spekuliert.