Das sei die Größenordnung, an der sich die verdi-Forderungen orientieren würden. Die Bundestarifkommission werde am kommenden Dienstag in Berlin bekannt geben, mit welchen konkreten Forderungen Verdi am 31. Januar in die Verhandlungen geht. Betroffen seien eine Million Tarifbeschäftigte sowie 1,2 Millionen Landesbeamte.

Weitere verdi-Forderungen würden sich auf künftige Urlaubsregelungen beziehen. Das Bundesarbeitsgericht hatte die altersmäßige Urlaubsstaffelung für nicht rechtens erklärt. Außerdem gehe es um tarifliche Eingruppierungsregelungen für Lehrkräfte. Verhandlungspartner ist die Arbeitsgemeinschaft der Länder.

Zu den Bundestagswahlen im kommenden Jahr werde verdi sich nicht auf eine Wahlempfehlung festlegen, betonte Bsirske. Verdi-Themen seien Arbeitsmarkt und Mindestlohn, Alterssicherung und Steuergerechtigkeit. Die Parteien sollten von den Wählern daran gemessen werden, wie sie zu diesen Themen stünden, sagte Bsirske.