Von Betriebsbeginn um 3.30 Uhr bis 9 Uhr blieben Busse und Bahnen in den Betriebshöfen, kündigte Jens Gröger, Verhandlungsführer der Gewerkschaft Verdi, am Freitag in Potsdam an. Am Dienstag laufen demnach die Aktionen in Frankfurt (Oder), am Mittwoch in Cottbus und am Donnerstag in Brandenburg/Havel.

Die Gewerkschaft fordert in der Tarifrunde für die Beschäftigten der 15 an der Tarifrunde beteiligten Unternehmen 15 Prozent Gehaltesverbesserungen in den Einstiegsgehältern und eine einheitliche Anhebung der Entgeltgruppen um 1,80 Euro je Arbeitsstunde. Derzeit liegen die Brandenburger mit ihren Einkommen nach Gewerkschaftsangaben bundesweit auf dem letzten Platz.

Das bisherige Angebot des Kommunalen Arbeitgeberverbandes sei inakzeptabel, hieß es. Abgelehnt wird von Gewerkschaftsseite auch die zu lange Laufzeit des Tarifvertrages. Details sind bislang nicht bekannt.

Die Tarifverhandlungen werden am kommenden Donnerstag fortgesetzt. Zuletzt hatte es 2017 Tarifverhandlungen für den Bereich gegeben.