Der Craft-Beer-Trend lässt die Zahl der Brauereien weiter steigen. Die Region Berlin/Brandenburg hatte in den vergangenen Jahren den stärksten Zuwachs, wie der Deutsche Brauer-Bund der Deutschen Presse-Agentur mitteilte. 2017 kamen weitere zwei Braustätten hinzu, es sind nun 67. Vor fünf Jahren waren es noch 41 gewesen.

„Der Biermarkt in Deutschland wird trotz einer Konsolidierung immer vielfältiger“, sagte der Hauptgeschäftsführer des Brauer-Bunds, Holger Eichele. Speziell in den Ballungsräumen dürfte der Trend nach seinen Worten anhalten. Dabei trinken die Bundesbürger immer weniger Bier. Im vergangenen Jahr verkauften die Brauer nach Angaben des Statistischen Bundesamts 93,5 Millionen Hektoliter, zwei Millionen weniger.

2017 zählte Bayern mit 18 Betrieben die meisten Neueröffnungen, das Bundesland hat mit insgesamt 642 Brauereien aber auch mit Abstand die meisten. Baden-Württemberg als Zweitplatzierter kommt auf 204 - die wenigsten Brauereien hat Mecklenburg Vorpommern: 23.