Die Naturschützer fordern, die vom Tagebau Cottbus-Nord bedrohte Teichlandschaft zu erhalten und statt dessen aus anderen Gruben Kohle für das Kraftwerk Jänschwalde heranzutransportieren.
Die Bergbauplanung erfolge auf der Grundlage eines langfristigen unternehmerischen Gesamtkonzeptes, sagte Unternehmenssprecher Peter Fromm. Ziel sei dabei auch die Wettbewerbsfähigkeit der Förderung und Verstromung der Kohle. Grundlage seien entsprechende Genehmigungen. Es sei deshalb aus technischen, wirtschaftlichen und rechtlichen Gründen keine Alternative, den Tagebau Cottbus-Nord zehn Jahre eher als geplant anzuhalten und in anderen Gruben mehr zu fördern, um das Kraftwerk Jänschwalde zu versorgen.
Der Vorschlag der Grünen Liga war Teil deiner dreitägigen Erörterung des Landesbergamtes zur Spreeauenrenaturierung als Ausgleich für die Vernichtung der Lakomaer Teiche. Eine Entscheidung darüber wird erst im Spätherbst erwartet.