Derzeit liegt der Grenzwert bei 30 Mikrogramm pro Kubikmeter. Zur weiteren Quecksilberreduzierung würden umfangreiche Untersuchungen angestellt.

Nach einem von der Bundestagsfraktion der Grünen in Auftrag gegebenen Gutachten sei Deutschland in der EU einer der Spitzenreiter bei der Quecksilberbelastung, die im Wesentlichen auf den Ausstoß aus Kohlekraftwerken zurückzuführen sei. Die Grünen fordern deshalb eine drastische Reduzierung des Grenzwertes.

In einem anderen Streit um die Braunkohlewirtschaft in der Lausitz hat die Umweltschutzorganistion BUND beim Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg eine Verzögerungsrüge erhoben. Gestritten wird um die wasserrechtliche Genehmigung für den laufenden Tagebau Welzow-Süd. Eine Klage des BUND gegen diese Erlaubnis war am Verwaltungsgericht Cottbus gescheitert. Über die Zulassung einer Berufung hat das Oberverwaltungsgericht seit 2013 noch nicht entschieden.