Das geht aus dem Ranking "Top 100 des Ostens", das die WELT zum zehnten Mal veröffentlicht.
Bundesminister Wolfgang Tiefensee (SPD) führte das hohe Wachstumstempo auf "die gute Weltkonjunktur und die Wirtschaftskraft Deutschlands" zurück. "Der Osten hängt im Positiven wie im Negativen davon ab", sagte er der Zeitung. Die "Top 100" haben sich dynamischer entwickelt als die ostdeutsche Industrie, die 2005 ein Plus von sechs Prozent verzeichnete.
Größtes Ost-Unternehmen ist der Berliner Energieanbieter Vattenfall, der in Cottbus seine Europa-Zentrale für Bergbau und Energieerzeugung hat, mit 10,5 Milliarden Euro Umsatz. Rang zwei nimmt die Raffinerie des Mineralölkonzerns Total in Leuna ein (4,6 Mrd.), die VW Sachsen- Gruppe folgt auf Platz drei (4,3 Mrd.). Laut Ranking sind im Osten 19 Umsatzmilliardäre (2004: 16) ansässig.
Aus der Region hat sich der regionale Energieversorger enviaM im Ranking von Platz sieben auf sechs verbessert, während die BASF Schwarzheide von Rang 21 auf 26 abgerutscht ist. (Eig. Ber./red)