Danach habe er versucht, sich selbst umzubringen. Als Motiv gab er an, seine Frau habe sich einige Wochen zuvor von ihm getrennt, habe in die Schweiz ziehen und ihm die Kinder wegnehmen wollen. Das Familiendrama hatte im Frühjahr die erzgebirgische Kleinstadt geschockt. Der von großem Medieninteresse begleitete Prozess begann unter strengen Sicherheitsvorkehrungen.
Die Anklagevertretung wirft dem 38 Jahre alten arbeitslosen Maurer vor, die Mädchen im Schlaf heimtückisch und aus niedrigen Beweggründen getötet zu haben. Mit der Tötung der Kinder habe er seine Frau bestrafen wollen. Ein Gutachter hat bei dem Mann verminderte Schuldfähigkeit festge stellt. (dpa/mb)