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| 01:31 Uhr

Utopia-Regissuer Kresnik: „Mit meinen Sachen gibt es immer Diskussionen“

Bewusste Provokation: Christoph Klimke (l.) und Johann Kresnik. Foto: Kross
Bewusste Provokation: Christoph Klimke (l.) und Johann Kresnik. Foto: Kross FOTO: Kross
Cottbus. Die Inszenierung „Pücklers Utopia“ von Johann Kresnik am Staatstheater erregt noch immer die Gemüter. Sie ist in Cottbus Stadtgespräch, spaltet die Theaterkritiker und lässt Zuschauer und Leser rege diskutieren. Die RUNDSCHAU sprach darüber mit dem Regisseur. fxe

Herr Kresnik, überrascht Sie die heftige Kritik?

Mit meinen Sachen gibt es immer Diskussionen. Sogar Mord- und Bombendrohungen habe ich erlebt.Ich wusste, was das auslösen wird, wenn ich eine schwangere Stripperin oder eine Sopranistin mit Schlange um den Hals auf die Bühne bringe.

Warum verwenden Sie schrille Provokationen?

Theater muss dahin greifen, wo es weh tut, es muss Diskussionen und Streit auslösen. Wenn Theater nicht politisch und intensiv diskutiert wird, werden wir unser Publikum verlieren.

Würden Sie Ihre Inszenierung im Cottbuser Kulturausschuss erklären?

Wenn ich Zeit habe, natürlich.