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US-Präsident Obama trifft erstmals Papst Franziskus

"Herzliches Gespräch" – Barack Obama (l.) und Papst Franziskus trafen sich in Rom.
"Herzliches Gespräch" – Barack Obama (l.) und Papst Franziskus trafen sich in Rom. FOTO: dpa
Rom. US-Präsident Barack Obama und Papst Franziskus haben sich bei ihrem ersten persönlichen Treffen über internationale Konflikte und soziale Themen ausgetauscht. Die gut 50 Minuten lange Privataudienz sei sehr "herzlich" gewesen, teilte der Vatikan am Donnerstag mit. dpa/uf

Unter anderem seien soziale Probleme und Themen wie Immigration, Menschenschmuggel, Religionsfreiheit und Wehrdienstverweigerung zur Sprache gekommen.

Die beiden Männer hatten sich zuvor mit einem langen Händedruck begrüßt. Obama, der auch von US-Außenminister John Kerry begleitet wurde, bedankte sich für die Audienz. "Es ist eine große Ehre, ich bin ein großer Bewunderer", sagte er.

Vor ihrem Treffen hatte er den Papst als moralische Autorität gewürdigt, später betonte er, sein Mitgefühl für die Armen habe ihn gerührt. Auch ihre Sichtweisen zu internationalen Konflikten tauschten beide aus und betonten ihre Hoffnung auf Verhandlungslösungen und Respekt für die Menschenrechte.

Obama hatte 2009 Franziskus' Vorgänger Benedikt XVI. getroffen. Mit Franziskus war es seine erste Begegnung gut ein Jahr nach dessen Amtsantritt.