Es habe "keinen Kontakt mit den Aufständischen" gegeben, sagte gestern der an dem Einsatz beteiligte US-Major John Callahan. Die Zahl der Soldaten sei von zunächst 1500 auf 900 verringert worden, der Einsatz werde voraussichtlich am Wochenende enden.
Die Soldaten durchkämmen nach US-Angaben eine Region nahe der Stadt Samarra im "sunnitischen Dreieck" auf der Suche nach Verstecken von Aufständischen.
Die am Donnerstag gestartete "Operation Schwärmer" wurde nach US-Angaben mit großem technischen Aufwand fortgesetzt. Unter dem Schutz von Hubschraubern und unbemannten Aufklärungsflugzeugen seien die US-Soldaten und ihre irakischen Verbündeten in mehrere Dörfer in der Umgebung von Samarra eingerückt. "Wir durchsuchen jedes Haus und jedes Loch", sagte der am Einsatz beteiligte US-Hauptmann Tim Schumacher. "Bislang sind wir auf keinerlei Widerstand gestoßen."
Iraks Verbündete USA und Großbritannien hoben hervor, dass die im Aufbau befindlichen irakischen Sicherheitskräfte maßgeblich an der "Operation Schwärmer" beteiligt seien. US-Außenministerin Condoleezza Rice wertete die Beteiligung der Iraker als Beleg, dass "die irakischen Streitkräfte tatsächlich ver stärkt am Kampf um die Sicherheit beteiligt sind". (AFP/ta)