Die Erdbeeren aus China gelten seit Freitag als wahrscheinlicher Auslöser des Brechdurchfalls. Sie wurden von mehreren Großküchen in Ostdeutschland verarbeitet, darunter von Betrieben des Caterers Sodexo. Das Unternehmen hat sich mittlerweile bei den Betroffenen entschuldigt und Entschädigungen angekündigt. "Das ist kein Schuldeingeständnis", erläuterte der Ernährungswissenschaftler Volker Peinelt von der Hochschule Niederrhein. Nach dem Produkthaftungsgesetz müssten Firmen für ihre Produkte geradestehen - auch, wenn sie den Fehler nicht verursacht hätten.

Nach bisherigen Erkenntnissen wurden die Erdbeeren nach ihrer Ankunft im Hamburger Hafen über einen Großhändler aus Sachsen in mehrere ostdeutsche Zentralküchen für Schulessen geliefert. In den Einzelhandel sind die Früchte wahrscheinlich nicht gelangt. Lausitz Seite 3