An den sächsischen Standorten Königstein und Schlema-Alberoda soll demnach noch bis 2025 saniert werden, in Crossen bis 2019. Auch in Ronneburg in Thüringen soll erst im Jahr 2028 Schluss sein, von 2019 bis 2025 werde allerdings die Arbeit unterbrochen.

Die Wismut GmbH hat den Angaben zufolge bisher rund sechs Milliarden Euro aus Bundesmitteln in die Sanierung der Altlasten in Sachsen und Thüringen gesteckt. Nach Ende der Arbeiten gebe es noch Langzeitaufgaben zu bewältigen, hieß es. An fast allen Standorten müsse kontaminiertes Wasser langfristig behandelt werden.

Die Wismut war nach dem Zweiten Weltkrieg als sowjetische Aktiengesellschaft entstanden und wurde später mit DDR-Beteiligung fortgeführt. Sie sollte die Uranlagerstätten für das sowjetische Atomprogramm ausbeuten. Nach 1990 wurde sie als bundeseigene GmbH zur Beseitigung der Altlasten in Thüringen und Sachsen neu gegründet.