Der 57-jährige Kokenge setzte sich gegen zwei Mitbewerber durch und kam nach Angaben der Hochschule im dritten Wahlgang auf 230 von 360 Stimmen. Im ersten Anlauf der Rektorwahl im Sommer hatte Kokenge ganz knapp die Mehrheit verfehlt, damals gab es keine weiteren Kandidaten. Ursprünglich wollte er danach nicht wieder antreten, entschied sich dann aber doch für eine neuerliche Kandidatur. Er will sich heute auf einer Pressekonferenz zu seiner weiteren Arbeit an der Universität äußern, die derzeit rund
34 500 Studenten hat. Kokenge ist seit 1993 an der TU als Professor für Landschaftsarchitektur.
Der 61-jährige Häuser, der keinen Gegenkandidaten hatte, setzte sich im zweiten Wahlgang durch. Der Jurist erhielt nach Angaben der Hochschule 84 Ja-Stimmen, 71 Mitglieder des Konzils stimmten gegen ihn, zudem gab es eine Enthaltung. Professor Häuser, der seit 1992 an der Leipziger Universität arbeitet, hatte die Amtsgeschäfte der Hochschule mit derzeit rund 31 200 Studenten im April 2003 zunächst als Interimsrektor übernommen, nachdem Vorgänger Volker Bigl zurückgetreten war. Im November 2003 wurde Häuser dann bei zwei Gegenkandidaten im Amt bestätigt. (dpa/mb)