„Wir wollen die Schicksale der ehemaligen Buchbesitzer ins Zentrum stellen, die deutlich härter waren, als der Buchraub an sich“, sagte Bibliotheksleiter Ulrich Johannes Schneider. So erzähle die Ausstellung die Lebensgeschichte einiger vom NS-Regime Verfolgter. Zwei Jahre lang durchsuchte Kuratorin Cordula Reuß mit einer Mitarbeiterin die bis 1973 angeschafften Bestände der Bibliothek auf Bücher, die vom NS-Regime enteignet worden waren.

Aktion „Brot für die Welt“ beginnt in Wiesa

Mit einem Festgottesdienst begann Sonntag in Wiesa (Erzgebirge) die diesjährige Aktion „Brot für die Welt“. Das Motto lautet in diesem Jahr „Land zum Leben – Grund zur Hoffnung“. Traditionell leitet der 1. Advent die Sammelaktion ein. In ihrem Aufruf erinnerte die Diakonie Sachsen daran, dass weltweit jeder siebte Mensch nicht genug zu essen hat. Etwa eine Milliarde Menschen müsse hungern – die meisten von ihnen in ländlichen Regionen, also genau dort, wo Lebensmittel eigentlich produziert werden. „Brot für die Welt“ will sich deshalb für die Rechte von Kleinbauern einsetzen.

Kupferdieb verursacht 15 000 Euro Schaden

Ein unbekannter Holz- und Kupferdieb hat ein derzeit geschlossenes Hotel in Ellefeld (Vogtlandkreis) geplündert. Er nahm zehn Holztüren mit und montierte meterweise Kupferrohre ab, teilte die Polizei in Zwickau mit. Dabei setzte er eine komplette Etage unter Wasser und trieb so den Schaden in die Höhe. Der reine Diebstahlschaden betrage 3200 Euro, teilte die Polizei weiter mit. Der Gesamtschaden für das Hotel ist deutlich größer: geschätzte 15 000 Euro.

Zwei Autos gerammt – Fahrerflucht zu Fuß

Da hat ein Autofahrer im Vogtlandkreis nicht zu Ende gedacht: Der Unbekannte habe am Samstagabend in Ellefeld zwei parkende Autos gerammt und mehr als 24 000 Euro Schaden verursacht, teilte die Polizei in Zwickau am Sonntag mit. Doch statt die Polizei zu rufen, montierte er die Nummernschilder von seinem beschädigten Wagen ab und flüchtete zu Fuß. Sein Vertuschungsmanöver schlug allerdings fehl: Die Polizei fand im Auto Papiere, die die Identität des Fahrzeughalters verrieten.

In Zittauer Krippen aus Gebirgsregionen

Die Städtischen Museen Zittau zeigen seit Sonntag die Ausstellung „Krippenkunst grenzenlos“. Bis 26. Februar 2012 sind rund 100 Krippen aus dem Zeitraum vom 19. Jahrhundert bis heute zu sehen. Die meisten der Exponate stammen aus Gebirgsregionen, etwa aus dem Erzgebirge, dem Riesengebirge, aus dem Adlergebirge in Tschechien oder aus der Tatra und dem Eulengebirge in Polen.