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Ungemütlicher Winter sorgt für rutschige Straßen

Das dichte Schneetreiben sorgte vielerorts bei den Autofahrern für schlechten Durchblick. Allerdings fuhren sie dadurch auch langsamer.
Das dichte Schneetreiben sorgte vielerorts bei den Autofahrern für schlechten Durchblick. Allerdings fuhren sie dadurch auch langsamer. FOTO: dpa
Cottbus. Bislang war der Winter in Brandenburg und Sachsen noch lustig. Jetzt schlägt er aber richtig zu mit Glätte, Windböen und sinkenden Temperaturen. Auf den Straßen sorgte neuer Schnee für einige, meist leichte Unfälle. In Spremberg gab es einen Schwerverletzten. Andreas Blaser

Das nordatlantische Sturmtief Dieter bringt Brandenburg und Sachsen richtig ungemütliches Winterwetter. Am Mittwochnachmittag erreichte das von Norden kommende Schneegebiet die Lausitz - mit kräftigem Schneefall, der durch heftige Windböen und eisige Temperaturen noch unangenehmer wurde. Auf Wegen und Straßen bildete sich Schneematsch, der dann teils zu gefährlicher Glätte wurde. Die Polizei registrierte einige, aber überwiegend kleinere Unfälle mit Blechschaden. Übereinstimmend lobten am Abend sowohl Polizei und Feuerwehr für die brandenburgische als auch die sächsische Lausitz die besonnene Fahrweise der meisten Autofahrer, die sich gut auf die winterlichen Straßenverhältnisse eingestellt hätten.

Auf der Autobahn A10 unweit des Schönefelder Kreuzes wurden allerdings acht Lastwagen und fünf Pkw in einen Unfall verwickelt. Eine Person wurde schwer und drei leicht verletzt, informierte die Polizei. Die Aufräumarbeiten dauerten bis weit in die Nacht an. Auf der Bundesstraße B97 im Spremberger Ortsteil Terpe ereignete sich am Nachmittag zur Zeit des kräftigen Schneefalls ein Unfall mit einem Schwerverletzten. Allerdings waren laut Polizei nicht die winterlichen Straßenverhältnisse die Unfallursache, sondern gesundheitliche Probleme des Autofahrers, der mit seinem Fahrzeug in den Gegenverkehr geriet.

In Sachsen kam es auf der Autobahn A4 Dresden-Görlitz zwischen Pulsnitz und Salzenforst zu Schneeverwehungen. Ähnliches wurde auch aus dem Oberlausitzer Bergland gemeldet. Auf der Bundesstraße B169 Elsterwerda-Döbeln ereignete sich bei Lichtensee/Neudorf ein Verkehrsunfall.

In den nächsten Tagen erwarten die Meteorologen sinkende Temperaturen. Während heute das Thermometer um die null Grad pendelt - mal Schneematsch, mal Glatteis -, könnten die Tiefsttemperaturen Ende nächster Woche sogar auf minus 14 Grad sinken.