Zudem hätten sich Angaben vom Montag, wonach der 27 Jahre alte Fahrer schwer verletzt im Koma liege, als falsch erwiesen. "Wir gehen davon aus, dass es sich hier um ein Missverständnis gehandelt hat", sagte die Sprecherin. Der Mann sei nach der Vernehmung bereits wieder zurück nach Bulgarien gereist und habe sich dort einen Anwalt genommen. Die Ermittlungen zur Ursache des Unfalls würden fortgesetzt. Der Bericht des Sachverständigen, der das Fahrzeug auf mögliche technische Fehler untersucht hatte, stehe noch aus. Erfahrungsgemäß werde dies noch einige Zeit dauern, sagte Cotte-Weiß.

Die sechs Toten seien am Donnerstag in ihre Heimat nach Bulgarien überführt worden, berichtete die Sprecherin weiter. Ein schwer verletzter 25 Jahre alter Insasse des Unfallfahrzeugs werde weiter in einem Berliner Unfallkrankenhaus behandelt. Der Kleintransporter war am Freitagnachmittag an einem Stauende ungebremst in einen Sattelzug gerast.