Sie wird sich dabei auch der Frage stellen müssen, ob einer ihrer profilierten Vertreter aus dem Süden des Landes gestärkt oder beschädigt aus dieser Auseinandersetzung hervor geht. Sie sendet damit Signale. Will sie die Lausitz an den Rand drängen oder weiß sie, was dem Süden zusteht? Es wäre eine deutliche Botschaft, würde in Brandenburg an der Havel mit Michael Stübgen auch unsere Region im Regen stehen gelassen.
Viele Wähler haben ihre Schwierigkeiten, überhaupt noch zu erkennen, worin sich die Parteien unterscheiden bei ihren Vorschlägen zu den scheinbar unabdingbaren Grausamkeiten, die dann notwendige Reformen genannt werden. Aber an einem kann man nicht nur die CDU Brandenburgs jederzeit noch messen - an der Antwort auf die Frage, wer in ihren Reihen noch Einfluss hat, wenn es darum geht, die Vorstellungen der Menschen hier in der Lausitz zur Sprache zu bringen. Denn da geht es nicht um abstrakte Ziele oder unverbindliche Absichtserklärungen - da geht es im Wettbewerb der Regionen des Landes um knallharte Interessen.