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Die Berliner Charité ist eigenen Angaben zufolge Europas größtes Universitätsklinikum. Mit 13 100 Mitarbeitern an 104 Kliniken und Instituten erwirtschaftet das Haus 1,5 Milliarden Euro Gesamteinnahmen im Jahr. Jährlich werden dort etwa eine halbe Million Patienten ambulant und stationär versorgt. Fast 4000 Ärzte aller Fachgebiete arbeiten an der Charité. Sie behandeln sowohl gängige Volkskrankheiten als auch seltene Erkrankungen. Pro Monat finden etwa 7000 Operationen statt. Der Name Charité bedeutet "Barmherzigkeit". Die Ursprünge des Klinikums reichen ins Jahr 1710 zurück. Damals wurde ein Pesthaus vor den Toren der Stadt gegründet. Da die Krankheit Berlin nicht erreichte, wurde daraus ein Lazarett für Arme, Obdachlose und ledige Mütter. Im 19. Jahrhundert entwickelte sich daraus ein Weltzentrum der Medizin.