Der bisherige Lebensraum der nützlichen Waldbewohner werde durch den Ausbau der Havel-Oder-Wasserstraße zerstört, teilte das Agrar- und Umweltministerium gestern in Potsdam mit. Experten der Landesforstanstalt Eberswalde waren bei dem Projekt auf die seltene Kerbameise gestoßen.
Bei der Umsiedlung werden die Ameisenhügel behutsam schichtweise abgetragen, sortiert in Kunststoff-Säcke verpackt und in ein vorbereitetes Loch gebracht. Ob die Aktion erfolgreich war, werde sich nach Experteneinschätzung im Herbst und in den nächsten Jahren zeigen. (dpa/ta)