Schellnhuber, Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung, erhalte den Preis für seinen Beitrag zur Etablierung der Zwei-Grad-Grenze der globalen Erwärmung, auf die sich die Staaten der Welt im Klimavertrag von Paris geeinigt hätten, hieß es. Zudem habe er die Erdsystemanalyse als wissenschaftliches Feld maßgeblich gestaltet.

Klimaforscher müssten die äußerst komplexen Prozesse enträtseln, die die planetare Umwelt zusammenhalten, betonte Schellnhuber. Zudem müssten sie darüber Entscheider in Wirtschaft und Politik schonungslos informieren.

Der Preis ist mit 50 Millionen Yen (405 000 Euro) dotiert. Er wird seit 26 Jahren vergeben.