Wie die Umweltorganisation am Montag mitteilte, wurde sie von der mit der Abwicklung des Verkaufes beauftragten Citigroup über den Ausschluss vom weiteren Verfahren informiert. Die Bank habe das damit begründet, dass Greenpeace Nordic nicht beabsichtige, als Bieter aufzutreten. Vor knapp zwei Wochen hatte Greenpeace öffentlich gemacht, dass als eigentlicher Erwerber der Tagebaue und Kraftwerke eine noch zu gründende Stiftung antreten soll. Das Startkapital der Stiftung sollte vom schwedischen Energiekonzern Vattenfall selbst kommen. Vattenfall hatte Ende September seine ostdeutsche Braunkohlesparte international zum Verkauf angeboten. Neben der nun gescheiterten Interessenbekundung von Greenpeace waren bisher zwei tschechische Energiekonzerne als Bewerber öffentlich bekannt geworden. Über weitere Interessenten bewahrt Vattenfall absolutes Stillschweigen. In der Lausitz beschäftigt Vattenfall rund 8000 Mitarbeiter. sim